Bausparen- Vergleich/VWL


Bausparer ( allgemein )

Die Bundesregierung hatte am 29.11.2005 den kompletten Wegfall der staatlichen Eigenheimzulage zum 01.01.2006 beschlossen.

1. Eigenheimzulage ab 2004

Bauherren und Wohnungskäufer können auch noch im Jahr 2005 mit staatlicher Unterstützung rechnen. Die Zulagen sind gegenüber dem Vorjahr um rund 30 Prozent gekürzt worden!
Betroffen von den Kürzungen sind vor allem kinderlose Bauherren und Käufer von Wohnungen.
Wer zu viel verdient oder nur ein Dachgeschoß ausbauen will, erhält keine Förderung mehr.
Eigentümer von Neubauten erhalten zukünftig nur noch die Hälfte der alten Neubauzulage.


Grundzulage ab 2004* ( ohne Kinderzulage )

Objekt

Bau/Kauf

Neubau**

Bis 10.000

Ausbau oder Erweiterung

entfällt

Gebrauchtimmobilie ab 125.000 Euro

10.000

Gebrauchtimmobilie für 75.000 Euro

6.000

Gebrauchtimmobilie für 50.000 Euro

4.000

*für 8 Jahre ** Bau oder Kauf innerhalb von 2 Jahren nach Fertigstellung.
  Hier gehts zur tagesaktuellen Zinstabelle fuer Baufinanzierung

Einkommensgrenzen ( Euro )*

 

Alleinstehende

Ehepaare

Ohne Kind

70.000

140.000

Mit 1 Kind

100.000

170.000

Mit 2 Kindern

130.000

200.000

Mit 3 Kindern

160.000

230.000

* Verdienst innerhalb von 2 Jahren


Zulagen: Förderzeitraum 8 Jahre ( aktuell 2004 )

 

Eigenheimzulage ( Euro ) bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten* von

 

 

mindestens 125.000 Euro

100.000 Euro

75.000 Euro

Jahr

Gesamt

Jahr

Gesamt

Jahr

Gesamt

Jahr

Ohne Kinder

1.250

10.000

1.000

8.000

750

6.000

Mit 1 Kind

2.050

16.400

1.800

14.400

1.550

12.400

Mit 2 Kindern

2.850

22.800

2.600

20.800

2.350

18.800

Mit 3 Kindern

3.650

29.200

3.400

27.200

3.150

25.200

* Inklusive Bau- und Kaufnebenkosten sowie Instandhaltungs- und Modernisierungskosten in den ersten zwei Jahren

Quelle: Finanztest Ausgabe 3/2004



2. Eigenheimzulage bis 2003

  • Eigenheimförderung wird bis zu 8 Jahre vom Staat gezahlt.
  • Neubauten fördert der Staat über diesen Zeitraum mit bis zu 20.500,-€
  • Altbauten mit bis zu 10.200,-€.
  • Förderung nur solange der Gesamtbetrag der Einkünfte in zwei Jahren 8.200,-€ ( alleinstehend ) bzw. 163.600,-€ ( verheiratet ) nicht übersteigt.
  • Bei Familien- Kinderzulage in Höhe von jährlich 767,-€ pro Kind und Einkommensgrenze für Gewährung der Grundförderung erhöht sich um 30.700,-€ pro Kind ( auf zwei Jahre verteilt ).

 

Höhe der Eigenheimzulage bei Bau oder Kauf

Maßnahmen/Anzahl der Kinder Neu- oder Altbau pro Jahr in 8 Jahren
Bau/Kauf Neubau/Altbau 2600,-€/1300,-€ 20.400,-€/10.100,-€
mit 1 Kind *) Neubau/Altbau 3300,-€/2000,-€ 26.500,-€/16.300,-€
mit 2 Kindern*) Neubau/Altbau 4.000,-€/2.800,-€ 32700,-€/22400,-€
Mit 3 Kindern*) Neubau/Altbau 4.900,-€/3.600,-€ 38800,-€/28.500,-€
*) solange auf der Steuerkarte eingetragen.



Wohnungsbauförderung im Vergleich

Grundzulage pro Jahr*

Neubau:
5 Prozent der Kosten

Altbau, Ausbau, Erweiterung:
2,5 Prozent der Kosten

Genossenschaftsanteile
Zulagen( aktuell 2003 )

bis 2556 Euro


bis 1278 Euro


bis 1227 Euro

Geplante Zulagen ( neu )

bis 1000 Euro


bis 1000 Euro


bis 600 Euro

Kinderzulage pro Jahr/Kind

Neubau, Altbau
Ausbau, Erweiterung

Für Genossen



767 Euro


256 Euro



800 Euro


250 Euro

Ökozulage pro Jahr

für energiesparende Anlagen
für energetische Sanierung
für Niedrigenergiehaus
für 6-Liter-Haus



256 Euro
0 Euro
205 Euro
205 Euro



0 Euro
bis 3000 Euro
0 Euro
300 Euro

Einkommensgrenze**

ledig
verheiratet
pro Kind



81.807 Euro
163.614 Euro
30.678 Euro



70.000 Euro
140.000 Euro
20.000 Euro

*Nur für Eltern, denen Kindergeld oder ein Freibetrag zusteht, ohne Ökozulage.
**Alt: Gesamtbeitrag der Einkünfte im Jahr der Erstinanspruchnahme und im Jahr davor.
Neu: Summe der positiven Einkünfte.
Quelle: FTD Ausgabe 27.03.2003


Geplante Änderungen bei der Eigenheimzulage

Die Eigenheimzulage ist für viele Familien und Paare ein wichtiger Bestandteil für die Immobilienfinanzierung. Für die "eigenen 4 Wände" reicht es oft nur mit der Förderung vom Staat aus. Jetzt will der Staat diese Förderung wegen aktuellen Sparmaßnahmen kürzen. Eine vierköpfige Familie erhält nach den Plänen der Bundesregierung, nicht mehr die bisherige Förderung von bis zu 32.700,- EUR für die gesamte Förderzeit. Paare ohne Kinder erhalten keine Förderung und Familien mit mehr als fünf Kindern, bekommen mehr als bisher. Auch wer zukünftig über 70.000,- EUR im Jahr verdient, muß ohne Förderung bei der Immobilienanschaffung auskommen.

Bsp: Ehepaare mit 2 Kindern
bis 2002 zukünftig
Förderung bis zu einem Jahreseinkommmen bis zu 81.500,- €/Jahr Förderung bis zu einem Jahreseinkommen bis zu 70.000,- €/Jahr
Für jedes Kind 767,- €/Jahr + Grundförderung 2556 €/Jahr Für jedes Kind 1.200,- €/Jahr
Grundförderung + 2 Kinder x 8 Jahre Laufzeit = 32.700,- € 2 Kinder x 8 Jahre Laufzeit = 19.200,- €
Quelle: FTD , Ausgabe 16.10.02

Eine Familie mit 2 Kindern erhält beispielsweise beim Kauf eines Neubaus mit der jetzigen Regelung rund 12.000 Euro mehr Gesamtförderung. Im Gegensatz dazu, muß bei einer Finanzierung eines Neubaus mit der geplanten neuen Eigenheimförderung, diese Familie mit Mehrkosten im gesamten Finanzierungszeitraums mit rund 24.000 Euro rechnen!
Diese Differenz entsteht durch einen negativen Zinseszinseffekt, den die fehlende Förderung über die Gesamtdauer einer langfristigen Finanzierung auslöst.
Besonders lukrativ sind die derzeitigen Regelungen für Antragsteller ohne Kinder und Interessenten mit höherem Einkommen, sie sollen nach Plänen der Regierung mit der "neuen" Regelung keine Förderung mehr erhalten.
Trotz des geplanten Abbaus von Steuervergünstigungen sollten Finanzierungs- und Kaufverträge nicht übereilt abgeschlossen werden!




3. Vermögenswirksame Leistungen und Arbeitnehmersparzulage bis 2003

Achtung: Wichtige Gesetzesänderungen ab 2004

  • Staat fördert Arbeitnehmersparzulage.
    - kann im Jahr bis zu 50,-€ betragen.
  • Arbeitgeber zahlt in vielen Fällen zusätzlich vom Gehalt des Arbeitnehmer jährlich bis zu 480,-€.
  • Nur wenn versteuerndes Jahreseinkommen unter 17.900,-€ ( alleinstehend ) bzw. 35.800,-€ ( verheiratet ) liegt.
  • Bruttoeinkommen kann höher sein als Bemessungsgrenze, denn für die berechnung des zu versteuernden Jahreseinkommen werden verschiedene Frei- und Pauschalbeiträge vom Bruttoeinkommen abgezogen.


Mit vermögenswirksame Leistungen können Arbeitnehmer ins Fondssparen einsteigen- der Arbeitgeber zahlt mit!
Schon Auszubildende können mit dem Fondssparen beginnen und das Unternehmen zahlt. VL-Sparer, die in Aktienfonds investieren, erhalten jählich 20 Prozent auf die Höchstanlagesumme von 400,-€ als Prämie= 80,-€ , in den neuen Bundesländern 25 Prozent= 100,-€.

Bsp: 39,-€ pro Monat x 36 Jahre ( nacheinander sechs Verträge= 1 Vertrag= 6 Jahre Laufzeit+ 1 Jahr Ruhe )= Einzahlung: 1720,-€.Gewinnerwartung bei durchschnittlich nicht garantierter Wertentwicklung: 10Prozent.
Ergebnis: rund 153.400,-€.


4. Wohnungsbauprämie

  • 10 Prozent gibt es vom Staat auf zusätzliche eigene Sparleistungen von jährlich bis zu 500,-€ ( alleinstehend ) und 1.000,-€ ( verheiratet ).
  • Zusätzliche Förderung, wenn zu versteuerndes Jahreseinkommen nicht über 25.600,-€ ( alleinstehend ) bzw. 51.100,-€ ( verheiratet ) liegt.
  • Auch hier kann Bruttoeinkommen höher sein als Bemessungsgrenze.
Bausparkassenvergleich/Gebühren + Kosten


  • Kontoführungsgebühr.
  • Auslagekosten zu Lasten des Bausparnehmers.
  • Sämtliche Zinsen, Entgelte, Auslagen*) und sonstige zu Berechnende Beträge gehen zu Lasten des Bausparers.
*) Auslagekosten= Notar, Gerichtskosten, Kosten für Gutachten, Schätzungen und Bankkontrollen .
Lohnt sich ein Bausparvertrag auch als reine Geldanlage?
Die Verbraucherzeitschrift FINANZtest Ausgabe 12/02, vergleicht Bausparkassen und meint: Ein Bausparvertrag lohnt sich auch für Sparer, die nicht ein Eigenheim wollen- vorausgesetzt, sie haben Anspruch auf Bausparförderung und sie legen ihr Geld mindestens sieben Jahre lang fest an!
Anleger die Bausparen als reine Geldanlage nutzen wollen um damit hohe Renditen zu erzielen, sollten möglichst auf eine niedrige Bausparsumme, hohe Sparzinsen und geringere Gebühren achten.



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