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Massive Preissteigerungen - Energie immer teurer

Euro mit neuen Rekordstand
Der Euro hat am 09.11.07 mit 1,4751 Dollar einen neuen Rekordstand erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat vor den negativen Folgen eines starken Euro gewarnt.

Öl und Benzin so teuer wie noch nie
Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte Light Sweet Crude kostete am 07.11.07 mehr als 98 US-Dollar (66,77 Euro), doppelt so viel wie noch vor zwei Jahren. Der Preis für einen Liter Dieselkraftstoff stieg auf durchschnittlich 1,33 Euro, ein Liter Superbenzin kostete 1,46 Euro. Am 09.11.07 erreichten die Benzinpreise einen neuen Höchststand. Der Liter Superbenzin kostete im bundesweiten Durchschnitt 1,48 Euro. Diesel ereichte ein neues Rekordhoch von 1,37 Euro je Liter.

Verbraucherhaushalte und Gewerbebetriebe in Deutschland müssen im Jahr 2008 mit weiteren massiven Preiserhöhungen rechnen.
Energieunternehmen erhöhen auf breiter Front die Preise.

Erdgaspreise steigen zum 01.Januar 2008
GASAG (Berliner Gaswerke AG) erhöht zum 01.Januar 2008 die Gaspreise um durchschnittlich 7,5 Prozent. Der Arbeitspreis für die Produkte GASAG-Komfort, GASAG-Aktiv und GASAG-Profi werden um 0,40 (0,476 Brutto) Cent pro Kilowattstunde erhöht. Bei einem Jahresverbrauch von 20.000 KWh ergibt sich eine monatliche Mehrbelastung von 7,93 Euro.
Erdgas Mark Brandenburg erhöht zum 01.01.2008 den Arbeitspreis für Privatkunden um 0,35 Cent/KWh netto (0,42 Cent/kWh inklusive Mehrwertsteuer).
E.ON edis (E.ON edis-Gasnetzgebiet: Ostmecklenburg, nordwestliche Brandenburg) erhöht den Gaspreis zum 01.01.2008 um durchschnittlich 6,9 Prozent. Für Erdgaskunden mit einem Verbrauch von 25.000 kWh (Einfamilienhaus mit Gasheizung) führen die neuen Preise zu monatlichen Mehrkosten von 9,05 Euro (+6,9 %).
Grund für die Preiserhöhungen sind nach Angaben der Unternehmen stark gestiegene Beschaffungskosten. Vorlieferanten hätten ihre Preise für Erdgas stark angehoben.
Qelle: dpa, MAZ- 05./08.11.07, E.ON edis Pressemitteilung v. 15.10.07 , emb- Pressemitteilung v. 07.11.07, GASAG- Pressinformation Nr.32/12.11.07

Wasserpreise sollen Anfang 2008 steigen
Die Berliner Wasserbetriebe planen, die Preise ab Januar 2008 um 1,9 Prozent zu erhöhen. Die Kosten für Trinkwasser sollen leicht sinken. Die Preise für Abwasser (Schmutz- und Regenwasser) sollen hingegen steigen. Insgesamt müssen die Berliner Verbraucher mit einer Preissteigerung von 1,9 Prozent rechnen. In den vergangenen Jahren waren die Preise drastisch gestiegen.

Berliner Wasserpreise

Jahr Tarif*
1990 0,69 Euro
2002 1,76 Euro
2007 2,14 Euro

*Kubikmeterpreis

1990 lag der Kubikmeterpreis umgerechnet bei 0,69 Euro. Mittlerweile kostet der Wassertarif 2,14 Euro/Kubikmeter. Der Wasserverbrauch wird seit Mitte 2007 ähnlich wie beim Strom und Telefon nach einem Grund- und einem Arbeitspreis abgerechnet. Der Berliner Mieterverein e.V. kritisiert die insgesamt zu hohen Wasserpreise, die auf die gesetzliche Renditezusicherung im Zuge der Privatisierung der BWB zurückgehen.
Quelle: Welt online -27.09.07, Berliner Morgenpost 12./13.10.07, bwb.de - Tarifsystem, berliner-mieterverein.de - Pressemitteilung v. 03.05.07

Ökostromanbieter erhöhen Preise ab 2008
Der Ökostromanbieter Lichtblick - die Zukunft der Energie GmbH & Co.KG, die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Naturstrom planen ab 2008 die Strompreise zu erhöhen. Lichtblick hebt die Preise zum 01.Januar 2008 für Strom um rund 7 % auf 20,25 Cent pro Kilowattstunde (brutto) und die monatliche Grundgebühr auf 7,95 Euro (brutto) an. Grund für die Strompreiserhöhungen sind nach Angaben von Lichtblick- externe Kostensteigerungen im Bereich der Strombeschaffung und der Stromnetznutzung.
Quelle: licktblick.de- Pressemiteilung v. 13.11.07, verivox.de - News v.15.11.07

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