|
Sie befinden sich hier:
Home
-
Kostensteigerung
- Steuerlast gestiegen - Hohe Sozialabgaben belasten Familien und Arbeitnehmer
Diese Seite drucken
Steuerlast gestiegen - Hohe Sozialabgaben belasten Familien und Arbeitnehmer
Nach Angaben der OECD ist die Steuerquote in Deutschland stark gestiegen.
Der Anteil des gesamten Steueraufkommens am Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2006 bei 21,9 Prozent. Im Jahr 2005 lag die Quote noch bei 20,8 Prozent. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Steuerquote im Jahr 2007 auf 22,3 Prozent angestiegen ist.
Dem vergleichsweise geringeren Steueraufkommen in Deutschland stehen im internationalen Vergleich hohe Sozialabgaben gegenüber.
Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) weist darauf hin, dass hohe Sozialabgaben besonders Arbeitnehmer belasten. Gleichzeitig konzentriere sich die Belastung auf mittlere und untere Erwerbseinkommen. Ursache dafür seien nach Angaben der OECD die Beitragsbemessungsgrenzen, die die Belastung deckelten.
Die Pflichtbeiträge zu den Sozialversicherungen summierten sich im Jahr 2006 auf 13,7 Prozent des BIP (2005=13,9 Prozent) Der Durchschnittswert in der OECD lag 2005 bei 9,2 Prozent.
Quelle: FAZ-18.10.07
Beitragssätze zur Pflegeversicherung steigen zum 01.07.2008
Die Bundesregierung hat am 17.10.07 einen Gesetzentwurf zur Reform der Pflegeversicherung verabschiedet. Nach Auffassung des Gesundheitsministeriums reiche das bisherige Beitragsaufkommen für Leistungsverbesserungen nicht aus. Der Beitragssatz steigt zum 1.Juli 2008 um 0,25 Punkte auf 1,95 Prozent des Bruttoeinkommens, für Kinderlose erhöht sich der Betrag ebenfalls um 0,25 Punkte auf 2,2 Prozent.
Mit der Pflegereform werden erstmals Demenzkranke in die Pflegeversicherung aufgenommen und die Pflegesätze für die häusliche Pflege angehoben.
Um Angehörige zu pflegen, erhalten Arbeitnehmer für die Dauer von bis zu sechs Monaten einen Anspruch auf unbezahlte, sozialversicherte Freistellung von der Arbeit. Die Bundesregierung plant im Gegenzug die Arbeitslosenversicherung zu senken.
Die Anhebung des Beitragssatzes führt zu jährlichen Mehreinnahmen von rund 2,5 Milliarden Euro.
Quelle: dpa/MAZ- 07.05.07, FAZ- 18.10.07
Krankenkassenbeiträge weiter gestiegen
Die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenkassen haben im Jahr 2007 einen Höchststand erreicht.
Das durchschnittliche Beitragsniveau liegt bei knapp 14 Prozent. Die AOK ( Allgemeine Ortskrankenkasse) verlangt in Bundesländern wie Berlin und Mecklenburg-Vorpommern einen Beitragssatz in Höhe von 15,8 Prozent.
Das Vergleichs-Portal krankenkasseninfo.de geht davon aus, dass die Krankenkassen zum Jahresanfang 2008 die Beiträge noch einmal anheben werden.
Ab 2009 will die Bundesregierung einen Gesundheitsfond einführen und die Krankenkassen sollen bis zu diesem Zeitpunkt schuldenfrei sein.
Der Wettbewerb der gesetzlichen Kassen untereinander wird stark eingeschränkt. Ab 2009 zahlen alle Versicherten dann die gleichen Beitragssätze. Die Versicherer unterscheiden sich dann nur in der Höhe der Zusatzprämien. Diese Zusatzprämie wird fällig, wenn der Grundbetrag zur Deckung der Kosten nicht ausreicht. Diese Zulage hat der Bund auf ein Prozent maximal begrenzt.
Nach Angaben von VZBV (Verbraucherzentrale Bundesverband) lohnt sich ein Wechsel zur günstigeren Kasse- insbesondere dann, wenn die derzeitige Versicherung deutlich über dem Durchschnitt liegt. Wer mindestens 18 Monate in einer Krankenkasse Mitglied ist, kann in eine andere Kasse wechseln. Nach einer Beitragserhöhung haben gesetzlich Krankenversicherte ein Sonderkündigungsrecht. Anbieter-Wechsel hier.
Quelle: Berliner Morgenpost - 09.10.07
Elternbeiträge gestiegen
In den letzten Jahren ist der Anteil der Elternbeiträge an den Gesamtkosten der Kindertagesstätten im Land Brandenburg kontinuierlich gestiegen.
Im Jahr 2000 lag der Anteil bei 13 Prozent. Im Jahr 2005 mussten Eltern 21 Prozent der Kosten aufbringen. Die Höhe der Beiträge wird vom Kita-Träger festgelegt und richtet sich nach dem Einkommen der Eltern.
Quelle: MAZ 14.09.07
NACH OBEN
ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT
ZURÜCK ZUR STARTSEITE
|
|